 | | Sandra Gygax | | Chünizer Nähstübli |
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"Es war einmal eine aufgestellte Frau mit lustigem Haar. Ihr Herz schlug für die Familie und das Werken mit den verschiedensten Materialien. Wenn Sie nicht das Essen zubereitete und haushaltete, mit den Dusse Verusse Kindern den Wald und die Natur erforschte, sass sie am liebsten zwischen ihren Kisten von Stoffen, den Stapeln von Zeitschriften und Bücher, werkte und nähte, studierte und flickte, änderte, schaffte Neues und freute sich an den schönen Stoffen und den fertiggestellten Arbeiten.
An einem wunderschönen Frühlingsmorgen, als rundherum alles grünte und blühte im chünizer Land, fand die Frau es wäre an der Zeit, Ihre Freunde und Bekannte und alle neugierigen Menschen an der Freude vom kreativen Werken und Tun teilhaben zu lassen, denn es war ihr zu Ohren gekommen, dass einige Menschen gerne wüssten wie sie Hosen, Reissverschlüsse und Löcher flicken könnten oder wie sie die Hosen weiter und enger machen sollten oder einmal ein paar perfekt sitzende Hosen im Schrank hängend zu haben. Deshalb organisierte Sie Abende und Vormittage, wo sie ihr Atelier öffnete sowie Werk- und Nähkurse interessierten Menschen anbot.
Die Frau wohnte mit ihrer Familie in einem wunderschönen Schloss, hatte genügend Platz und Maschinen und konnte mit Rat und Tat bei allerlei Problemen und Fragen zur Seite stehen. So wurde das Chünizer Nähstübli zum Treffpunkt für Alt und Jung. Denn hier wurde gearbeitet, entworfen, studiert und philosophiert....."
"Diese Geschichte ist wahr, denn sonst wäre sie erfunden."
Sandra Gygax
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